3D Modell der Rückenoberfläche und der Wirbelsäule 



 

            

DIERS formetric Messtechnologie

Das erste und weltweit am weitesten verbreitete Verfahren zur lichtoptischen 3D/4D Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse.

Das Messverfahren DIERS formetric wurde in enger Zusammenarbeit mit führenden Universitäten und in Forschungsvorhaben mit der Europäischen Union entwickelt. 

Die ursprüngliche klinische Zielsetzung war die Entwicklung eines strahlenfreien Wirbelsäulen-Messverfahrens, um die hohe Röntgenbelastung bei Verlaufskontrollen von Skoliosepatienten zu reduzieren.
 
Das DIERS formetric ermöglicht eine schnelle, berührungslose und großflächige optische Vermessung des menschlichen Rückens und der Wirbelsäule. Vielfältige klinische Fragestellungen der objektiven und quantitativen Analyse der Körperstatik und -haltung, Skoliosen und alle Formen von Wirbelsäulendeformitäten können dargestellt werden.
 
Bedingt durch die formetric-Formanalyse des Rückens sind i.d.R. keine zusätzlichen manuellen Markierungen (Marker) notwendig. Die anatomischen Fixpunkte (VP, Sakrumpunkt, Lumbalgrübchen, usw.) sowie die Wirbelsäulenmittellinie und -rotation werden vom System automatisch ermittelt. 

Das Ergebnis ist ein gesamtes dreidimensionales Wirbelsäulen-Modell mit Darstellung der Wirbelsäulenform und -rotation sowie der Beckenstellung.
 
Mit dem Mess-System der neusten Generation, dem DIERS 4D motion, ist nun ein neuer Meilenstein im Bereich der Wirbelsäulenvermessung erreicht worden. Erstmals ist es möglich die Wirbelsäule und das Becken während des Gehens dynamisch darzustellen. 

         
Ein kompaktes System:
Der Platzbedarf beträgt nur ca.3,0 x 1,5m


      
Durch die Automatische Detektion anatomischer Fixpunkte sind manuell zu klebende Marker nicht mehr notwendig.
 



Korrelationsmodell nach Turner-Smith & Drerup

 

Funktionsweise:

Die formetric Vermessungstechnologie basiert physikalisch auf dem Prinzip der Triangulation. Ein Licht-Projektor wirft ein Linienraster auf den Rücken des Patienten, das von einer Kameraeinheit aufgezeichnet wird. Eine Computersoftware analysiert die Linienkrümmungen und generiert daraus mittels der Methode der Photogrammetrie ein dreidimensionales  Abbild der Oberfläche, gleichsam eines virtuellen Gipsabdrucks.

Im Vergleich zu anderen Systemen liefert das  DIERS formtric neben einem Oberflächenmodell des Rückens auch ein 3D Modell der Wirbelsäule ohne die Verwendung von reflektierenden Markern. Durch die 
automatische Detektion anatomischer Fixpunkte und ein Korrelationsmodell, das die Beziehung zwischen Oberflächenkrümmung und Wirbelkörper beschreibt,  lässt sich der räumliche Verlauf der Wirbelsäule und die Stellung des Beckens rekonstruieren.

Im Unterschied zur Röntgenuntersuchung liefert das DIERS formetric in nur einem Messvorgang Informationen über die gesamte Körperstatik und Haltung, wie z.B. Wirbelsäulenkrümmung (lateral und frontal), Wirbelkörperrotation oder Beckenstellung. Sogar muskuläre Dysbalancen lassen sich aus dem Krümmungsbild der Rückenoberfläche identifizieren.


Messparameter:

▪  Rumpfneigung (VP-DM) 
▪  Beckenhochstand (DL-DR)
▪  Beckentorsion (DL-DR)
▪  Beckenneigung
▪  Kyphosewinkel
▪  Lordosewinkel
▪  Skoliosewinkel
▪  Wirbelkörperrotation
▪  Seitabweichung (VP-DM)

u.a.


Klinisches Anwendungsspektrum:

DIAGNOSE:
 
▪  Skoliose & skoliotische Fehlhaltungen
▪  Beinlängendifferenzen
▪  Beckenschiefstände / -torsion
▪  Haltungsdefizite & Fehlhaltungen
▪  Sitzkyphose
▪  Rundrücken
▪  Hohlrücken
▪  Hyperlordose
▪  Schmerzsymptomatiken
▪  Somatoforme Störung
▪  Fibromyalgie
▪  WS-Syndrom
▪  Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
▪  Totalendoprothesen

u.a.m.
     
THERAPIE / KONTROLLE:

▪  Individuelle Einlagenversorgung 
   (konservativ / propriozeptiv)
▪  Medizinisch basierte Trainingstherapie 
▪  Defizitäre Muskulatur
   (Matthiaß-Test, Flamingo Test)
▪  Neurologische Fragestellungen
▪  Falltendenzen (Romberg-Test)
▪  Korsettabschulung
▪  Blockaden: HWS, BWS, LWS, ISG
▪  Arthrosen
▪  Osteochondrosen
▪  M. Scheuermann
▪  Osteoporose
▪  M. Bechterew


u.a.m.
 

 

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